15. Internationales Trainigslager in Attendorn
Seit Bestehen des Sommerlagers in Attendorn nimmt unser Verein an diesem größten Trainingscamp Deutschlands teil. Eine Gruppe von 15 Mitgliedern fand auch dieses Jahr den Weg ins Sauerland.
Nicht weniger als 380 Taekwondobegeisterte kamen aus Belgien, Deutschland, Italien, Slowenien und eben Luxemburg in die Rundsporthalle um mit Top Trainern zu arbeiten und Spaß zu haben.
Eine erste Gruppe reiste bereits am frühen Nachmittag an, um sich die besten Schlafplätze in der Halle zu sichern. Leider kamen sie knapp 5 Minuten zu spät, so dass sie sich ein Ausweichquartier suchen mussten. Aber das machte dem Spaß am Camp keinen Abstrich.
Das erste Training mit verschiedenen Trainern brachte uns gleich ins Schwitzen. Geremia di Lorenzo brachte uns alle zum Staunen und jeder versuchte seine Übungen nachzumachen. Da wir keine Schlangenmenschen sind, scheiterte dies meistens… Aber, da wir hart im Nehmen sind, war nach dem Training von Erschöpfung keine Spur, so dass der Abend mit Kartenspiel und lustigem Beisammensein abgeschlossen wurde.
Leider ist bei etwa 200 Leuten in einer Halle meistens nicht an Schlaf zu denken, so dass einige eine unruhige Nacht verbrachten. Leo löste das Problem indem er einfach draußen im Bivakzelt nächtigte.
Der nächste Tag hatte es in sich: Jeder konnte sich sein Training aussuchen und es wurde für jeden etwas geboten. Einige besuchten das Selbstverteidigungstraining bei Oktay Cakir, andere versuchten sich bei Kim Woo Kang im Hapkido. Auch Pratzentraining mit Aziz Acharki oder Wettkampf mit Antonio Ramos brachten uns zum Schwitzen. Den ganzen Tag war Bewegung in der Halle und wir rannten von Training zu Training. Na ja fasst…. Einige Pausen gab es schon.
Schnell noch unter die Dusche und dann ging es auf den Mittelaltermarkt nach Attendorn um schnell etwas zu essen bevor die Budogala uns wieder zurück in die Halle lockte. Hier gaben nun alle Referenten ihr Können zum Besten. Besonders die Jungs von Energetrix hatten es unseren Girlies angetan .![]()
Zum lustigen Abschluss des Abends fanden wir uns dann alle auf dem Markt wieder um zwischen Rittern, Gauklern und „Pestkranken“ einen Schlaftrunk zu uns zu nehmen. Da jedoch die Schergen des Königs (sprich Polizei) am Wege lagerten, zogen wir uns zeitig in unsere Gemächer zurück. Nach Luxemburger Manier wurde dann noch bis spät in die Nacht „Konter a Mitt“ gespielt.
Am Sonntag verteilten wir uns dann schnell auf die einzelnen Trainingseinheiten, und jeder gab noch mal sein Bestes.
Nach und nach löste sich das Camp am Nachmittag auf und so machten wir uns dann auch auf den Weg.
Auf alle Fälle war dies nicht unser letztes Trainingslager in Attendorn !